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2004 - S16mm - 2x 100 min. - mini serie

Inhalt 1941. Unter den Schülern von Don Gnocchi (Daniele Liotti) am Istituto Gonzaga ragen Francesco (Francesco Martino) und Matteo (Giulio Pampiglione) heraus. Die zwei vom Charakter her gänzlich verschiedenen Jungs vereint eine tiefe Freundschaft: introvertiert und diszipliniert der eine, rebellischer, finster der andere, der sich nicht scheut, seine Konflikte mit Don Carlo offen auszutragen. Nach einer Diskussion mit dem Parteifunktionär Baldacci (Mattia Sbragia), dem zweifelhaften Symbol der zerbrechlichen Gewalt des Faschismus jener Zeit und nachdem er Kardinal Schuster (Ugo Pagliai) überzeugt hat, zieht Don Gnocchi im Jahr 1941 als freiwilliger Militärkaplan in den Albanien-Krieg. Seine Schüler am Istituto Gonzaga von Mailand verfolgen durch seine Briefe leidenschaftlich seine Taten aus der Ferne mit. An der Front übt Don Gnocchi weiter seine spirituale Rolle aus und tröstet, soweit es ihm möglich ist, die Soldaten und erweist sich während den kriegerischen Auseinandersetzungen als äußerst mutig. In dieser Zeit ist Don Gnocchi hauptsächlich mit einem Alpinsoldaten aus Neapel zusammen, den die anderen “Margherita” (Pietro Taricone) nennen. Die beiden schätzen einander sehr. Der direkte Kontakt mit den Grauen des Krieges und dem Tod verändern grundlegend das Denken des Glaubensmannes und als er nach Mailand zurückkehrt, versucht er seine Studenten zu überzeugen, seinem Beispiel nicht zu folgen – jedoch vergebens. Alle Studenten des Instituts haben sich bereits freiwillig an die Front gemeldet, auch Francesco und Matteo, deren Freundschaft unerschüttert bleibt, obwohl sie sich in das gleiche Mädchen verliebt haben: die hübsche Sara (Alexandra Dinu), Krankenschwester im Hospital, wo ihr gemeinsamer Freund Luigi (Giuseppe Sulfaro) wegen einer unheilbaren Augenkrankheit liegt. Obwohl Sara die Gesellschaft und Freundschaft von Francesco schätzt, zieht es vor, die Gefühle Matteos zu erwidern. Ihr Glück wird allerdings sofort durch die Sorgen um seine Familie gestört, die von den Faschisten verfolgt wird, da seine Mutter jüdischer Abstammung ist. Auch dem Ruf der Armee zu folgen, war nur durch seinen Wunsch geleitet, ein gutes Beispiel abzugeben. In Sorge um seine Schüler, gelingt es Don Gnocchi, dass seiner erneuten Einberufung stattgegeben wird. So begleitet er sie 1942 auf dem Russlandfeldzug um sie aus der Nähe mit seinen Ratschlägen und seinen Gebeten zu beschützen…
Dieser zweite Kriegszug erweist sich als noch schrecklicher als der zuvor in Albanien. Don Gnocchi muss erschüttert und machtlos zusehen, wie fast alle seine Zöglinge fallen und auch beim Tod seines Freundes Margherita, den er zufällig in Russland wieder gefunden hat, ist er zugegen. Matteo rettet das Leben von Don Gnocchi und verwundet in einer Kampfhandlung unbemerkt Francesco am Bein, damit dieser als Verwundeter nach Hause geschickt wird und Sara wiedersehen kann. Don Gnocchi erlebt den tragischen Rückzug der Alpini im Jahre 1943 voller Schuldgefühle und machtlos gegenüber den Bildern der Front und den Erinnerungen an alle jene geopferten jungen Leben. Matteo gilt inzwischen als vermisst. Nach seiner Rückkehr nach Italien, macht Don Carlo sich auf den Weg, um den Verwandten der unzähligen Gefallenen Trost zu spenden. Nachdem es ihm gelingt, der Familie von Matteo zu helfen, vor einer von Baldacci angeführten faschistischen Vergeltungsmassnahme zu fliehen, macht sich Don Gnocchi daran, einen Traum zu verwirklichen, der sich dank seiner Entsagungen und seiner Barmherzigkeit zu konkretisieren beginnt. Er gründet die Stiftung Pro Infanzia Mutilati (Für eine Kindheit der Kriegsversehrten) und man nennt ihn den “Padre der invaliden Kinder”. Dabei helfen ihm auch Francesco und Sara, die mittlerweile durch eine tiefe Zuneigung zueinander verbunden sind. Nach Kriegsende schließt sich der Stiftung zur Überraschung auch der Funktionär Baldacci an, der Reue zeigt, nachdem ihm in ihrem Hause durch Don Gnocchi Zuflucht bei der Verfolgung durch die rachsüchtigen Partisanen geboten wurde. Nach zahlreichen Schwierigkeiten, vor allem finanzieller Art, wächst die Stiftung und es gelingt ihr, immer mehr Kindern, die Opfer des Krieges wurden, zu helfen. Don Gnocchi, dessen Gesundheitszustand sich zusehends verschlechtert, gelingt es Dank der Intervention des Kardinals Montini (Ralph Palka) Audienz beim Papst (Philippe Leroy) zu erlangen, der ihm zu seinem außergewöhnlichen Werk gratuliert. Francesco heiratet die bereits schwangere Sara gerade wenige Tage bevor sein bester Freund aus Russland zurückkehrt. Matteo umarmt wieder freudig seine Familie und Francesco, aber er ist ein seelisch vom Krieg gezeichneter Mann. Die schwierigen, konfliktreichen Begegnungen mit Sara und Don Gnocchi machen dies sehr deutlich. Don Gnocchi stirbt geschwächt durch ein unheilbares Leiden mit nur 54 Jahren. Sein kurzes und intensives Leben beschließt er mit einem letzten Geschenk: seine Hornhaut wird an Luigi transplantiert, der damit wieder die Sehkraft erlangt. Don Gnocchi entschläft mit einem einzigen Bedauern: es ist ihm nicht gelungen, das Herz seines Lieblingsschülers zurückzuerobern. Matteo warf ihm vor, sein Leben auf dramatische Weise gezeichnet zu haben. Aber er weiß nicht, dass es gerade Matteo es sein wird, der sein Werk fortführen wird, nachdem er in die Kirche eingetreten ist und damit seiner eigenen Existenz einen Sinn gegeben hat. Erstausstrahlung: 29.11.2004-30.11.2005 (Canale 5) Regie: Cinzia TH Torrini - note di regia Idee: Simone De Rita Drehbuch: Simone De Rita in Zusammenarbeit mit Roberta Colombo
Kostüme: Claudio Cordaro Ausstattung: Giada Calabria Kamera: Alessandro Pesci Schnitt: Anna Napoli Musik: Maurizio de Angelis Casting: Franco Alberto Cucchini Maske: Rosario Prestopino parrucchiera: Giusi Bovino Regieassistent: Nicola Gidoni. Barbara Daniele Ton: Alberto Amato delegato alla produzione: Andrea Angioli produttore R.T.I.: Marco Videtta organizzatore: T. David Pash direttore di produzione: Remo Chiappa Ausführender Produzent: Remo Angioli Produzent: Guido e Maurizio De Angelis Pressebüro Mediaset: Maria Cristina De Caro (Tel. +39 06 66390643) Pressebüro der Prdouktion: Biancamano – Vailati (INTESA & C.P., Tel. +39 06 6832740 – Fax 06 6832770 –
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Fondazione Don Carlo Gnocchi Onlus Don Carlo Gnocchi - Biografia Don Gnocchi - Papà dei bimbi Schauspieler: Daniele Liotti (Don Gnocchi), Giulio Pampiglione (Matteo), Francesco Martino (Francesco), Alexandra Dinu (Sara), Mattia Sbragia (Baldacci), Jean Sorel (Kardinal Schuster), Pietro Taricone (Margherita), Ralph Palka (Kardinal Montini), Rossella Gardini (Nella B. Cosulich), Giuseppe Sulfaro (Luigi), Luisa Maneri (Rebecca, Mutter von Matteo), Serena Michelotti (Schwester Amelia), Lucio Zagaria (Hauptmann Sertorelli ), Pietro Manigrasso (Spinetta), Valery Yordanov (Feldwebel Ballerini), Luciano Roffi (General Lancia), Yosif Shamli (Hauptmann Mocchi), Francesco Stella (Partisan “Aquila”)
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