Home arrow Biografie 05 February 2012
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Cinzia TH Torrini

Geboren in Florenz. Schon mit vierzehn Jahren entdeckt sie die Liebe zur Photographie und verbringt ihre Wochenenden in der Dunkelkammer. 1973 schließt sie das Gymnasium in Florenz ab. Von 1974 bis 1976 studiert sie an der Universität ihrer Heimatstadt Literatur und Philospophie. Nebenbei besucht sie einen Photographiekurs.
Sie beginnt zunächst für ein in Design-Photographie spezialiertes Studio in Mailand tätig zu sein bevor sie als Photoreporterin für ein Motorrad-Zeitschrift arbeitet. Mit ihren Photographien nimmt sie an einigen Ausstellungen teil.
Von 1976 bis 1981 studiert sie an der Hochschule für Film und Fernsehen in München. 1977 dreht sie ihren ersten Dokumentarfilm für das Bayerische Fernsehen mit dem Titel „Früher oder später“, die Geschichte des letzten Fährmannes auf dem Arno, bevor dort eine Brücke gebaut wurde. Nach ihrem Diplom und einigen Dokumentar- und Kurzfilmen gibt sie ihr Spielfilm-Debüt mit „Lotto auf Italienisch“, das 1982 beim Filmfestival in Venedig präsentiert wurde. Es folgte 1986 der mit den USA koproduzierte Film „Hotel Colonial“, der die Geschichte eines in Südamerika untergetauchten italienischen Terroristen (Robert Duval) erzählt, der von seinem Bruder (John Savage) aufgesucht wird als er seinen Tod fingiert.
Danach arbeitet sie für das italienische Fernsehen und es folgt eine lange Reihe von TV-Movies und Mini-Serien, aber auch Dokumentarfilmen. 1995 schreibt und führt sie Regie bei der frechen und frivolen Episode „Zuckerschnute“ der Reihe „Erotic Tales“, der internationale Auszeichnungen erhält.
Ihre Arbeit für das Kino und Fernsehen umfasst verschiedene Genres wie Thriller, Krimi, Komödien Mysterie etc. und zeichnet zudem aus, daß eine Vielzahl der Filme in europäischer Koproduktion entstanden ist. Bekannt wurde sie allerdings mit jenen Filmen, die einen starken sozialen Anspruch hatten wie z.B. „Gefährliche Verführung“ und „Iqbal“. Den bisher größten Medienerfolg hat sie 2004 mit der 13-teiligen Kostümserie „Elisa di Rivombrosa“, eine im 18. Jahrhundert spielende konflliktreiche Liebesgeschichte, die zu den größten Erfolge des italienischen Fernsehen der letzten Jahre gehört.
Die Dreharbeiten für ihre Dokumentar- und Spielfilme führten sie in die ganze Welt und wurden – sofern es ihre Zeit zuließ - durch weitere Reisen nach Afrika, Kleinasien, Yemen, Indien, Nepal, Sri Lanka, China, Nord- und Südamerika ergänzt.

Filmografie

2005: Elisa II
2004: Don Gnocchi - L'Angelo dei  Bimbi
2003: Elisa I
2000: Piccolo Mondo Antico
1999: Eine Frau in Gefahr. Dem Mörder verfallen
1998: Iqbal
1998: Kidnapping. Ein Vater schlägt zurück
1997: Teo
1996: Intolerance. La buona azione quotidiana
1996: Esercizi di stile. Ti mangerei di baci
1995: Tod einer Hexe
1995: Zuckerschnute
1994: L’ombra della sera
1993: Firenze violata
1992: L’aquila della notte
1991: Tödlicher Stoff
1990: La colpevole
1990: Gefährliche Verführung
1986: Hotel Colonial
1982: Lotto auf Italienisch
1980: Buzzino